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Conrad Electronic rückt Technik in seiner neuen Filiale in Berlin-Schöneberg in den Fokus. (Foto: Gerrit Meier)
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Technik-Erlebnis im Mittelpunkt

„Mehrere Millionen Euro“ hat Conrad Electronic in die Hand genommen, um die Filiale im Berliner Bezirk Schöneberg neu zu gestalten. Mehr will Jürgen Groth, B2C-Verkaufschef des Familienunternehmens mit Sitz in der bayerischen Oberpfalz, über die Investition nicht verraten. Lieber spricht er über die Ideen, die der Elektronikhändler nach einer Analyse der Wünsche seiner Kunden umgesetzt hat.

Wer andere Conrad-Filialen kennt, wird beim Betreten des Gebäudes an der Kleiststraße überrascht – zunächst vor allem von mehr Farbe, mehr Licht und mehr Raum. Der Rundgang über die zwei Ebenen mit insgesamt 2,.500 qm Verkaufsfläche führt die Kunden durch insgesamt 18 neu geschaffene, großzügig dimensionierte Themenwelten: Robotics, Lab, Development & Prototyping, Tools, Action & Outdoor, Event-Technik, Mobile Lifestyle, Virtual Reality, Gaming, Modellbau, Lichttechnik, Home Entertainment, Energie & Umwelt, Netzwerk & Cloud, Alarm & Sicherheit, Haussteuerung, Fitness & Gesundheit und Homeoffice.

Das Familienunternehmen aus der bayerischen Oberpfalz macht Technik erlebbar. (Foto: Gerrit Meier)
Das Familienunternehmen aus der bayerischen Oberpfalz macht Technik erlebbar. (Foto: Gerrit Meier)

Conrad Electronic hat sich von den Kerninteressen seiner Kunden im B2B- und B2C-Bereich leiten lassen, die im Laden in der Regel vor dem Kauf mehr wollen als nur schauen. Das neue Konzept des Händlers präsentiert Use Cases und Hot Spots und bietet Events und Workshops, in denen Technik aktiv und interaktiv erlebt werden kann.

Mehrfach fällt bei der Vorstellung des Store-Konzepts durch Filialleiter Jochen Mädler der Begriff „Marktplatz“. Darunter versteht Conrad Electronic nicht nur das Angebot eines möglichst umfassenden Sortiments im Internet und am POS, sondern auch die Möglichkeit zur Begegnung. In einem für diese Zwecke neu gestalteten Schulungsraum der Filiale beispielsweise sollen sich alle Besucher mit Gleichgesinnten austauschen und mit Fachleuten ihr Technik-Know-how erweitern können. Konsumenten können auch eine Lötstation nutzen oder eigene Projekte auf einem 3D-Drucker fertigen lassen. Und für B2B-Kunden gibt es einen speziellen Beratungsbereich sowie die Möglichkeit, Räume für Kundentermine und Produktpräsentationen zu nutzen.

Da die Kunden von Conrad  in der Regel ebenso technik- wie onlineaffin sind, ist der Übergang zu Omnichannel-Services und -Einkäufen fließend. Dafür sind die Terminals in der Filiale da, an denen sich Kunden per Touchscreen über Produkte und Services informieren können. Auch Bestellungen aus dem Lager sind möglich und sollen innerhalb von fünf Minuten an der Kasse bereit liegen. Wer lieber online einkauft, kann seine gewünschten Produkte nach Hause liefern lassen oder in der Filiale abholen – dank Abholstation an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang.

Trotz aller digitaler Möglichkeiten und Services: Jürgen Groth will die Investition des Unternehmens in die Filiale auch als Bekenntnis zum stationären Geschäft verstanden wissen. Ob, wie und wann das Konzept auch auf andere Conrad-Filialen übertragen wird, hängt von der Resonanz der Kunden auf das neue Angebot ab.

Fotos (2): Gerrit Meier

Weitere Informationen: www.conrad.de