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News | Omnichannel | 09.08.2018
Category Management im Omnichannel-Retailing

Kanalübergreifendes Einkaufen gefragt: Ist ein Produkt im Store nicht verfügbar, bestellt der Kunde es per Händler-App, so dass es nach Hause geliefert wird. (Bildquelle: GS1 Germany)
Kanalübergreifendes Einkaufen gefragt: Ist ein Produkt im Store nicht verfügbar, bestellt der Kunde es per Händler-App, so dass es nach Hause geliefert wird. (Bildquelle: GS1 Germany)

Rund 80 Prozent der Händler in der DACH-Region haben keine Omnichannel-Strategie, 70 Prozent schätzen ihre Omnichannel-Kompetenz als gering ein und 78 Prozent ermöglichen ihren Kunden noch keine nahtlose Shopper Journey, so das Ergebnis einer Umfrage von Roland Berger. Unter dem Dach von GS1 Germany haben rund 50 Firmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung einen Leitfaden für das Category Management (CM) im Omnichannel-Umfeld erarbeitet. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der Shopper-Bedürfnisse optimale Sortimente zu bilden und sie bestmöglich zu platzieren. Dies erfordere ein gemeinsames Verständnis für die nötigen Maßnahmen. Grundsätzlich ließe sich laut GS1 der etablierte Category-Management-8-Schritte-Prozess aus dem stationären Handel auf das Online-CM übertragen. Im Taktikfeld Service seien individuelle Angebote wie Click & Collect gefragt, im Taktikfeld Promotion gelte es, Kommunikationsmaßnahmen im Social Media-Bereich zu erweitern. Komplexer gestalte sich die Potenzialanalyse im Omnichannel-Kontext. Omnichannel Retailing verstärke die Anforderungen an Produktdatenqualität, da der Kunde die Website wechselt, wenn er kein passendes Angebot findet.

Weitere Informationen: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gs1-germany.de/category-management