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Rückt das Weihnachtsgeschäft näher, sollten auch Webshop-Betreiber gut gerüstet sein. (Foto: Fotolia/georgejmclittle)
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Webshops: Gut gerüstet ins Weihnachtsgeschäft

1. Technik auf den Prüfstand stellen

Überfüllte Einkaufsstraßen bremsen den Einkaufsprozess der Kunden. Was im stationären Handel gilt, lässt sich auch auf den Onlinehandel übertragen. Es ist daher wichtig, das Hosting rechtzeitig für den großen Ansturm zu wappnen. Ein Onlineshop muss die Besucherströme vor Weihnachten perfomant abarbeiten können, ohne dass Hektik bei den Betreibern aufkommt. Eine gute Vorbereitung, etwa durch skalierbare Server, kann Abhilfe schaffen und freie Zeiträume für andere Arbeiten ermöglichen. Einige Hoster bieten speziell für die Weihnachtszeit Upgrade-Pakete an. Diese zeitlich begrenzten Perfomance-Optimierungen erlauben es, den eigenen Server unkompliziert und kostengünstig für das Weihnachtsgeschäft zu rüsten.

2. Performance Profiling

Auch wenn das System im Alltag einwandfrei funktioniert, sollte es vor umfangreich getestet werden, bevor ein Ansturm erwartet wird. Ein Performance–Profiling ermittelt die jeweiligen Ladezeiten der Webseiten für Haupt-, Kategorieübersichts- sowie Produktdetailseiten und deckt Schwachstellen auf. Derartige Simulationen eignen sich für Anwender, die Angaben darüber erhalten möchten, wie sich ihr Onlineshop bei hohem Besucheraufkommen verhält.

3. Marketing vorbereiten

Adventskalender, Facebook-Aktion und Instagram-Gewinnspiele – Kunden wollen nicht nur zügig ihre Wunschliste abarbeiten, sondern auch mit Bildern und Videos inspiriert und überrascht werden, bevor sie Produkte vergleichen und bestellen. Daher sollten Händler jetzt ihre Marketingressourcen prüfen: Brauchen Sie weitere Bilder und präzisere Produktbeschreibungen? Wenn möglich, sollten zoombare Produktfotos und Videos hinzugefügt werden. Zu beachten ist, dass Videos eine schnelle Anbindung für viele Besucher benötigen. Bevor zum Beispiel alle Produktvideos auf HD umgestellt werden, sollten Onlineshop-Betreiber die Server-Performance überprüfen und eventuell anpassen. „Kleinere“ Video-Versionen der Filme eignen sich zur mobilen Darstellung auf mobilen Geräten.

4. Safety first!

Um Hacker-Angriffe zu vermeiden, sollten Webshop-Betreiber Schutzmaßnahmen zur Absicherung der Unternehmens- und Kundendaten durchführen. Dazu zählen neben einer Grundsicherung – etwa dem Einsatz einer Firewall und der konsequenten Verschlüsselung der Kommunikation mit SSL-Zertifikaten oder Passwortregeln für Käufer – beispielsweise auch der Einsatz von Session Cookies und die Nutzung sicherer Bezahlverfahren. Shop-Betreiber, die als Zahlungsart Bankeinzug oder Kreditkarte anbieten, sollten sich der Sensibilität dieser Daten bewusst sein und zum Beispiel einen zertifizierten Payment Service Provider zur Abwicklung der Transaktionen wählen. Kundendaten sollten nicht nur möglichst unzugänglich, sondern auch möglichst unbrauchbar sein, bestenfalls verschlüsselt. Hierzu stehen diverse kryptografische Hash- und Salt-Funktionen zur Verfügung, die über Zusatzmodule auch mit vielen Content Management Systemen genutzt werden können. Oft ist es hilfreich, aus einer neutralen Position heraus und mit dem nötigen Fachwissen die Server-Sicherheit von außen zu prüfen. IT-Experten können in Penetrationstests das System auf Herz und Nieren prüfen, indem sie Attacken simulieren und Schwachstellen aufdecken. So stellt man sich bestmöglich auf, um das Risiko von Hackerattacken im Weihnachtsgeschäft möglichst klein zu halten.  

Foto: Fotolia//georgejmclittle

Weitere Informationen: www.profihost.com