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Edeka Durasin in Hameln: Kabellose und mobile Echtzeit-Zutrittskontrolle an den Außen- und Bürotüren. (Foto: Franz Fender)
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Edeka Durasin nutzt cloud-basierte Zutrittslösung

Eine weitere Anforderung an eine neue Zutrittskontrolle war es, das System auf die Bestandmärkte ausrollen und mit einer Einbruchmeldeanlage kombinieren zu können. Darüber hinaus wünschte sich Händler Durasin eine einfache und gleichzeitig funktionsreiche Verwaltung. Ziel der Zutrittslösung sollte es sein, „jederzeit einen Überblick über die Aktivitäten in den Märkten zu haben und das System auch aus der Ferne – also mobil – verwalten zu können“, erklärt Jan Kruse, technischer Dienstleister bei Edeka Durasin und ergänzt: „Zentral war für uns, eine höhere Sicherheit zu haben als sie mechanische Schließsysteme bieten, insbesondere bei Schlüsselverlust.“ Ein Schlüsselverlust ist bei mechanischen Anlagen häufig mit teuren Nachbestellungen von Zylindern und Schlüsseln sowie Wartezeit verbunden. Folglich entstehen Sicherheitslücken. Medien wie Karten und Schlüsselanhänger, die bei elektronischen Lösungen zum Einsatz kommen, können im Falle eines Verlusts hingegen im System gesperrt werden. So entschied sich Edeka Durasin aufgrund der höheren Sicherheitsstandards, der Skalierungsmöglichkeit und einer Montage ohne Software-Installation für eine mobile Zutrittslösung in Echtzeit

Das elektronische Zutrittssystem „Salto Key as a Service (KS)“ eigne sich insbesondere für kleine und mittlere Flächen. Zu den Kernfunktionen gehört das ortsunabhängige, mobile Zutrittsmanagement via Online-Plattform und App. Sämtliche Kommunikation zwischen den Komponenten erfolgt verschlüsselt und ist damit gegen Abhören und Kopieren geschützt. Sicherheitskritische Vorgänge lassen sich nur über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung initiieren.

Das kabellose Tool sichert den neuen Edeka Markt Durasin in Hameln an den Außentüren und im Bürobereich. Installiert wurden sechs elektronische Beschläge in unterschiedlichen Varianten – jeweils passend zur Tür – ein elektronischer Beschlag mit protokollierter mechanischer Notöffnung und ein Wandleser zur Ansteuerung des elektrischen Türöffners an der Bürotür. Die Beschläge sind über eine Wireless-Funkverbindung mit drei Hubs, den IQs, und einem Repeater verbunden. Die IQs stellen über Machine to Machine (M2M)-Mobilfunk die Echtzeit-Verbindung mit der Online-Plattform und der App her, die aus der Ferne gesteuert werden können.

„Die App verwenden wir vor allem für die Zustandsüberwachung, außerdem für das Beenden des Office-Modus“, erklärt Kruse. Türen seien auf diese Weise nicht für jeden zu öffnen. Die elektronischen Schließpläne ermöglichten es, Zutrittsberechtigungen an sich ändernde Anforderungen anzupassen und zeitgleich Berechtigungen einzugrenzen, um die Sicherheit zu erhöhen.  

Derzeit verwaltet Kruse 16 Nutzer im System, mittelfristig werden es im Edeka in Hameln bis zu 30 Nutzer. Einige der elektronischen Schlüsselanhänger sind mit einem Hybridchip ausgestattet und eignen sich damit auch zur Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage.  

Foto: Franz Fender

Weitere Informationen: www.saltosystems.de