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News | Supply Chain | 15.06.2018
Blockchain gegen Zettelwirtschaft

Das Pilotprojekt erprobt den Nutzen von Blockchain im Palettentauschprozess. (Foto: Fotolia/ lassedesignen)
Das Pilotprojekt erprobt den Nutzen von Blockchain im Palettentauschprozess. (Foto: Fotolia/ lassedesignen)

Rund 20 Unternehmen in Deutschland testen derzeit in einem Pilotprojekt gemeinsam mit der GS1, ob und wie sich der Tausch von Europaletten mittels Blockchain-Technologie digital, transparent und effizient verwalten lässt. Das gemeinsame Ziel: Erkenntnisse über die Vor- und Nachteile der Datenbank-Technologie für die Logistik zu gewinnen.Im Kern der Initiative steht der Palettenschein. Noch gehört er in Papierform zum Tagesgeschäft jedes LKW-Fahrers und sorgt in der Logistik oftmals für Ineffizienz und Intransparenz. Warenempfänger setzen ihn ein, wenn der Palettentausch nicht direkt erfolgt. Er dokumentiert Anzahl, Art und Güte der Ladungsträger. Zusammen mit Experten von SAP werden die IT-Spezialisten der beteiligten Unternehmen das Governance-Modell und die Systemarchitektur der Blockchain festlegen. Darauf aufbauend beginnt die Entwicklung der Simulationsumgebung für einen ersten Testlauf mit einem Prototyp. Dann führen Hersteller, Logistik-Dienstleister und Händler innerhalb einer echten Lieferkette den Palettentausch mithilfe von Blockchain-Technologie durch. Zusammen mit der Auswertung bildet der Test die Basis für die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis. 

Weitere Informationen: www.gs1-germany.de