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News | Supply Chain | 26.04.2016
Dodenhof optimiert Geschäftsprozesse

Erster „Go-Live“ einer SAP-Lösung für den Möbelhandel: Die Luftaufnahme verdeutlicht, wie groß Anforderungen an die IT von Dodenhof waren. (Foto: Dodenhof 2016)
Erster „Go-Live“ einer SAP-Lösung für den Möbelhandel: Die Luftaufnahme verdeutlicht, wie groß Anforderungen an die IT von Dodenhof waren. (Foto: Dodenhof 2016)

Dodenhof sieht sich im Bereich Möbelhandel vor großen Aufgaben, da der Komplexitätsgrad gewachsen ist und Kunden sich individuelle Produkte zusammenstellen können. Mit KPS als Beratungsunternehmen für Business-Transformationen hat Dodenhof seine Geschäftsprozesse konsolidiert. Nach KPS-Angaben hat das Familienunternehmen als deutschlandweit erster Möbelhändler „SAP Retail“ auf Basis des KPS-Best-Practice-Modells implementiert. Herausforderungen bestanden darin, komplexe Verkaufsprozesse im Möbelhandel live abzubilden. Hierzu haben die Berater die Geschäftsprozesse ab Frühjahr 2014 mit Anforderungen des Händlers abgeglichen und im „Rapid-Prototyping“-Verfahren im SAP-System dargestellt. Anschließend wurde die bisherige IT-Landschaft abgelöst, da sich deren Infrastruktur nicht mehr weiterentwickeln ließ. Im Mai 2015 konnte das Projektteam den Bereich „Mode“ aus dem Sortiment freischalten, im Oktober den Bereich „Technik“ und im November den Bereich „Möbel“. Beim ersten „Go-Live“ mussten Stammdaten für über zwei Millionen Produkte übernommen werden. Seit vier Monaten laufen die vormals drei unterschiedlichen Warenwirtschaftssysteme auf einer Plattform. Im Verkaufsgespräch sollen künftig Tablets mit einer von KPS entwickelten Oberfläche eingesetzt werden, sodass Kunden ihre neue Schrankwand sehen können, während im Hintergrund die Integration zu Herstellern und System automatisch abläuft. Im nächsten Schritt soll der „Küchen“-Bereich auf „SAP Retail“ umgestellt werden. Ende des Jahres 2016 soll auch dieses Projekt abgeschlossen sein.

Weitere Information: www.dodenhof.de und  www.kps-consulting.com