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The East of England Co-operative Societywechselte von einer filialbasierten Bestellroutine zu einem automatischen Dispositionssystem. (Foto: East of England Co-op Society)
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East of England Co-op automatisiert Dispositon

The East of England Co-operative Society ist eine Verbrauchergenossenschaft in Großbritannien, die vorwiegend im Lebensmittelhandel tätig ist und 126 Filialen in Norfolk, Suffolk und Essex betreibt. Die Genossenschaft bietet eine große Bandbreite an Produkten des täglichen Bedarfs, darunter auch lokale Produkte in der „Sourced Locally”-Initiative. 2012 überholte die Genossenschaft ihre Handelsoperationen, um durch Automatisierung ihre Geschäftsprozesse zu verschlanken und Umsätze und Effizienz in den Filialen zu steigern. „Wir konnten nicht von einer manuellen, filialbasierten Bestellroutine zu einem Autodispositionssystem wechseln, ohne zuerst eine Category Management Lösung zu implementieren“, schildert John Dixey, Head of IT Development bei East of England, die Herausforderung. Bisher entschieden die Filialleiter selbst über Sortimente, Platzierung und Neueinführung von Produkten. Dies rief Inkonsistenzen zwischen den Filialen hervor. „Wir wünschten uns mehr Kontrolle über Filialen, Konsistenz, bessere Standards und Transparenz“, formuliert Dixey das Ziel.

Der Wechsel von manueller zu automatisierter Sortimentsplanung in Filialen und der Firmenzentrale war komplex. Während der Umstellung entdeckte East of England Probleme mit der Datenqualität, die eine Lösung erforderten. „Wir mussten unsere Produkt- und Filialdimensionsdaten gründlich überarbeiten“, so Stephen Lamb, Senior Project Manager der East of England Co-operative Society. Neben falschen Produktgrößendaten fanden die Filialleiter heraus, dass viele der Warenträger alt und inkonsistent waren.

Die neue Category-Lösung des europäischen Anbieters Relex Solutions kombiniert lokale Produkte mit dem Co-ops Kernsortiment in Planogrammen und kann jeder Filiale einen lokalen Anstrich verleihen. Mit dem neuen System managt das Unternehmen zudem Projekte wie „New Because of You“, bei dem Kunden sich ein spezielles Produkt für ihre Filiale wünschen können. Die Category-Lösung analysiert die Absatzdaten jedes Produkts in jeder Filiale und legt so die Anzahl von Facings individuell fest. Ergebnisse der Transformation von Dispositon und Category-Planung: Nach Angaben der Verbrauchergenossenschaft habe sich die Verfügbarkeit von Ambient-Produkten um fünf Prozentpunkte von 93 Prozent auf 98 Prozent erhöht, der Umsatz von neu geplanten und nachbestellten Kategorien sei um 2,2 Prozent gestiegen und der Bestand der vom Team definierten Schlüsselkategorien habe um 20 Prozent reduziert werden können. Im nächsten Schritt plant East of England die Planogramm-Lösung für Frischekategorien zu nutzen. „Den Kategorien, die sich am besten und rentabelsten verkaufen, wird mehr Fläche und ein prominenterer Platz zugewiesen. Die Flächenoptimierung wird mit dem Umbau der Filialen einhergehen“, so Lamb.  

Foto: East of England Co-op Society

Weitere Informationen: www.relexsolutions.com/de/ und www.eastofengland.coop