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Kunden möchten ihre „Last Minute“-Geschenke pünktlich zu Weihnachten erhalten.
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Supply Chain  |

Mobilität punktet im Weihnachtsgeschäft

Vor Weihnachten rüsten viele KEP-Dienstleister und Distributionszentren personell kräftig auf, um das dynamische Saisongeschäft stemmen zu können. Branchenriese Amazon plant in der Logistikabfertigung im kommenden Weihnachtsgeschäft mit rund 13.000 temporären Mitarbeitern und verdoppelt damit die Zahl seiner Beschäftigten in der Vorweihnachtszeit. Bei der Deutschen Post DHL werden wie in den Vorjahren rund 10.000 Arbeitskräfte befristet für das Saisongeschäft eingestellt.

Der Druck ist hoch: In Zeiten, in denen der digitalisierte Kunde die sofortige Verfügbarkeit seiner bestellten Ware ohne Lieferkosten erwartet, müssen Handelsunternehmen die logistische Abwicklung vom Wareneingang bis zur Warenauslieferung auf der letzten Meile effizient und gleichzeitig flexibel gestalten. Um im boomenden E-Commerce-Geschäft zur Weihnachtszeit auf die verkürzten Lieferzeiten reagieren zu können, muss vor allem der Kommissionierprozess, der zu den kosten- und arbeitsintensivsten Prozessen im Lager gehört, optimiert werden.

Kommissioniermethoden und unterstützende Technologien, die Bewegungsfreiheit während des Kommissionierens erlauben und auch von neuen Mitarbeitern schnell angewendet werden können, sind hier Trumpf. Pick-by-Voice beispielsweise ist eine bewährte Kommissioniermethode in der Logistik, da sie genau diese Vorgaben erfüllt. Im stressigen Saisongeschäft mit starken Personalschwankungen und vielen Neueinstellungen ist es zudem entscheidend, dass die hierbei eingesetzten Voice-Lösungen ohne großen Trainings- und Schulungsaufwand rasch einsatzbereit sind. Dabei eignen sich insbesondere sprecherabhängige Systeme, die die individuelle Sprechweise seiner Nutzer abbilden und in der Lage sind, auch Sprachanomalien, beispielsweise durch Müdigkeit am Ende eines Arbeitstages, fehlerfrei zu erkennen. Der Vorteil in lauten Logistikumgebungen: Das System registriert spezifische Sprachmuster und berücksichtigt zudem die permanente und komplexe Geräuschkulisse im Logistiklager, die den Spracheinsatz stört.

In den meisten Logistikumgebungen werden zur Datenerfassung Handscanner benötigt, die gedruckte Barcodes auslesen können. Ob sperrige oder schwere Artikel: Die Identifikation von Gütern mittels Barcode bietet sich für viele Betreiber von Distributionszentren deswegen an, da sie einfach und preiswert zu erstellen sind, oftmals bereits auf der Verpackung angebracht und sicher gegenüber Fehllesungen sind. Eine Kombination aus Sprachtechnologie und tragbaren und/oder eingebauten Scannern kann hier eine Lösung sein und verbessert im auftragsstarken Weihnachtsgeschäft die Mobilität der Mitarbeiter, indem sie beide Hände zum Kommissionieren freibehalten und in ihrem Arbeitsfluss nicht ausgebremst werden. Der Pick-Prozess wird schneller und präziser. So können Last Minute-Geschenke noch pünktlich zur Bescherung unter den heimischen Weihnachtsbaum gelangen.

Weitere Informationen: www.honeywell.com